KONFI-JG-Rüstzeit 2021

Vom 8.- 10. Oktober 2021 fand unsere KONFI-JG-Rüstzeit in Schmiedeberg mit 52 Jugendlichen und Mitarbeitern statt.

JG Berichte


Musikalische Vesper 2

Die "Musikalische Vesper zur Sommerszeit" ist vergangen - der Herbst steht vor der Tür!
Es ist erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht. Kaum hat der Sommer begonnen und die letzten Töne unseres Ausnahmegitarristen Albrecht Bunk sind verklungen, so sitze ich schon wieder in der zweiten „Musikalischen Vesper zur Sommerzeit“, hier in diesem gemütlichen Kleinod, der schönen Zuger Kapelle, auf die wir als Kirchgemeinde mit Recht stolz sein können. Aber der zeitliche Abstand der Konzerte wirkt ja nur in Gedanken so kurz, denn gut zwei Monate liegen dazwischen. Nun, 40 Gottesdienstbesucher hatten sich wieder eingefunden, um Musik und Glaube auf sich einwirken zu lassen. Musikalische Vielfalt und Gottes Wort sollen den Grundtenor dieser sonntagnachmittäglichen Vesper bilden. Dieses Mal hatte unsere Prädikantin, Frau Richter, die junge Flötensolistin Lena Kießling eingeladen, feinfühlig begleitet vom Bergliedermeister Andreas Schwinger. Er trug auch solistisch an der Orgel zum Gelingen des Nachmittags bei.

Doch zuerst einige Worte zu unserer Solistin. Wenn man Näheres über sie erfahren will, sollte man ihre anwesende Oma fragen: Überraschend erfährt man, dass Lena zwar exzellent Flöte spielt, aber ihr Lebensziel soll doch sein, anderen Menschen zu helfen. Dieses Ziel hat sie schon im Cotta- Gymnasium in Brand-Erbisdorf angestrebt und es freut mich zu erfahren, dass sie seinerzeit ihr Abitur mit dem Resultat 1,0 absolvieren konnte (genau wie ihre Schwester, die viele Besucher des ehemaligen „Frauenfrühstücks“ schon als Pianistin erleben konnten). Beide verwirklichen nun ihren Wunsch auf den Universitäten des Landes und sicher werden sie uns in einigen Jahren als erfolgreiche Ärztinnen zur Verfügung stehen. Die Musik sollten beide weiterhin so intensiv pflegen. Der liturgische Teil lag wiederum in den Händen von Frau Richter. Ihre Worte (und natürlich die Musik) luden dazu ein, sich zurückzulehnen, etwas abzuschalten, auf den zu Ende gehenden Sommer zurückzublicken, kurzum, zu meditieren. Das ist vollends gelungen. Ich glaube, alle im Saal freuen sich schon darauf, ihrer Ankündigung, im nächsten Jahr wieder zwei sommerliche musikalische Vespern durchzuführen, folgen zu können.
Siegfried Kröber


Sein letztes Musikstück spielte Albrecht auf einer Laute

Musikalische Vesper zur Sommerszeit

An einem schönen Sommer-Sonntagnachmittag fanden viele Interessierte den Weg zur Kapelle Zug. Alle waren in froher Erwartung, um als Teilnehmer der ersten Veranstaltung einer neuen Reihe unter dem vielversprechenden Titel „Musikalische Vesper zu…“ (in dem Falle …zur Sommerszeit), Glaube, verbunden mit Kultur zu genießen. Unsere Prädikantin, Frau Richter, hatte dazu eingeladen und den Nachmittag unter das Thema des wunderschönen geistlichen Sommerliedes „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ von Paul Gerhardt (1607–1676) zu stellen. Diesen Text findet man erstmals 1635 in einem Gesangbuch von Johann Crüger mit dem Namen „Praxis Pietatis Melica“ und er gehört, vielfach vertont, zu den beliebtesten Volks- und Kirchenliedern. Frau Richter hatte sich die Mühe gemacht, zu allen 15 Strophen jeweils eine kurze Meditation zu bieten. Erfreulich, dass auch die Gemeinde mit ihrem Gesang eifrig mitwirken durfte.

Für die Begleitung und die exzellenten Konzertbeiträge war der schon vielen bekannte Konzertgitarrist Albrecht Bunk gewonnen worden. Albrecht Bunk ist in Freiberg geboren und hat seine schon fast professionellen Grundlagen an der Freiberger Musikschule erworben. Nach seinem Abitur am Musikgymnasium Belvedere in Weimar hat er seinen Bachelor im Fach Gitarre gemacht. Danach studierte er in Stuttgart an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst und schloss seinen Master mit Auszeichnung ab. Seit 2019 wohnt und arbeitet er in Zwickau am renommierten Robert Schumann Konservatorium als Gitarrenlehrer. Es lohnt sich, in seine Homepage zu schauen und einen Blick auf seine vielen Preise zu werfen. Alles in allem war es eine erlebnisreiche Stunde, die bei zwangloser Unterhaltung und einem Glas Wein ihren Abschluss fand.
Siegfried Kröber


Konfirmation 2. Mai 2021

Am 2. Mai 2021 feierten 4 Konfirmandinnen ihre Konfirmation bzw. Taufe in unserer Gemeinde.

Konfibild außen groß

Konfibild innen groß


Konfirmation 9. Mai 2021

Am 9. Mai 2021 feierten 4 Konfirmandinnen ihre Konfirmation bzw. Segnung in unserer Gemeinde.

Konfibild außen groß

Konfibild innen groß


Einführung Robert Rehm 2021

Am 7. März 2021 fand die Einführung von Robert Rehm als Gemeindepädagoge in unsere Gemeinde statt.  


Neuer Kirchenvorstand 2020

Unser neuer Kirchenvorstand wurde am 1. Advent, dem 29. November 2020, feierlich in sein Amt eingeführt.
 

Ihm gehören an:

Carolin Bock
Anke Büttner
Charlotte Erler
Michael Gietzelt
Falk Gneuß
Daniela Haser
Wolfram Maersch
Thomas Neuber
Michael Ssuschke
Vivian Strohbach
Pfr. Daniel Liebscher (kraft Amtes)


Konfirmation 2020

Am 27. September feierten 9 Jugendliche ihre Konfirmation bzw. Taufe in unserer Gemeinde.


Rückblick auf mein FSJ 2020

Ich liebe es zu sehen, wie unser Gott Menschen verändert, ihnen Hoffnung schenkt, sie heilt und wiederherstellt und ihnen ganz neue Perspektiven gibt. Vor allem aus diesem Grund habe ich mich nach dem Abitur zu einem FSJ in meiner Heimatgemeinde Jakobi-Christophorus entschieden. Dabei lag mein Fokus vor allem auf der Kinder- und Jugendarbeit.
In diesem Jahr durfte ich viel erleben und hatte große Freude an meinen Aufgabenfeldern, besonders an der Arbeit in den Gruppen, die mir bereits aus meiner ehrenamtlichen Tätigkeit bekannt waren, wie der Jungen Gemeinde und dem Konfirmandenkurs. Dort durfte ich mit Lobpreis, Inputs, Organisatorischem und Seelsorge dienen. Aber auch die neuen Aufgabenfelder, wie die Arbeit mit geflüchteten Kindern oder die Christenlehre, waren eine sehr wertvolle Erfahrung für mich; und ich habe die Kinder sehr ins Herz geschlossen. Auch die vierwöchige Arbeit auf dem Christmarkt war eine wichtige Erfahrung für mich. Vier Wochen lang glitzerte ich, samt meiner ganzen Wohnung, da man mich in der „Kleinen Bergwerkstatt“ meistens mit Kindern Bilderrahmen bastelnd vorfand.  

Besondere Höhepunkte waren zum Beispiel der Glaubenskurs, wo ich ganz offen mit anderen über den Glauben ins Gespräch kommen konnte, oder die Möglichkeit, am Pfingstmontag in der Jakobikirche die Predigt zu halten.
In dieser Zeit konnte ich über mich hinauswachsen; ich wurde gefordert, ohne überfordert zu werden. Ich durfte ein Stück Wegbegleiterin und Wegbereiterin sein und Verantwortung übernehmen, zum Beispiel bei der Leitung eines Gitarrenkurses mit drei Schülerinnen oder der Gründung eines Jugendhauskreises. Beide Gruppen waren Herzensprojekte von mir.
In meinem Freiwilligen Sozialen Jahr durfte ich sehr viel über mich selbst lernen und erfahren, dass ich mit Gottes Hilfe Veränderung bewirken kann; dass er mich mit meinen Stärken und Schwächen annimmt und alles weitere dazutut, damit Menschen ihn finden und noch tiefer kennenlernen können. Ich habe nochmals gelernt, dass alles, was wir tun müssen, ist: uns Gott zur Verfügung zu stellen. Dann werden wir erfahren, was für Wunder Gott durch uns tun kann.
Franziska Gaul (Fräänz)  


Glaubenskurs 2020

Am 4. März 2020 ging unser diesjähriger Kurs mit einem begeisternden Abschlussfest zu Ende.

Glaubenskurs Berichte  


Kirchenbus 2020

Der ökologosche Gedanke stand Pate: Immer sonntags fährt ein Kirchenbus Gläubige in die Freiberger Jakobikirche. Es steigen nicht nur ältere Menschen ein.

Freie Presse vom 16.01.2020

Mit dem Bus zur Kirche

idea vom 05.02.2020

Nächster Halt: Gottesdienst


KONFI-JG-Rüstzeit 2019

Vom 31. Oktober bis 3. November 2019 waren die Konfirmanden mit der Jungen Gemeinde (insgesamt 53 Personen) auf Rüstzeit in Schmiedeberg. Es war großartig.

Bericht KONFI-JG-Rüstzeit


Gemeindefest 2019

Am 16. Juni feierten wir unser Gemeindefest mit Verabschiedung von unserer Gemeindepädagogin Margitta Richter. Nach einem begeisternden Familiengottesdienst wurde das Fest im Garten der Pfarrgasse 36 fortgesetzt.


Kirchgemeindebund 2021

Seit dem 1. Januar 2021 gehört unsere Gemeinde dem Ev.-Luth. Kirchgemeindebund Freiberg an.
Die 6 Mitgliedsgemeinden heißen:

Ev.-Luth. Kirchgemeinde am Dom Freiberg

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Petri-Johannis Freiberg

Ev.-Luth. Jakobi-Christophorus-Kirchgemeinde Freiberg

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Halsbrücke

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Bobritzsch

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Oberschöna-Langhennersdorf

Am 24. Januar konnten wir in allen Gemeinden gelungene Gottesdienste erleben, die einen gemeinsamen Gründungsgottesdienst ersetzt haben. Pfarrer und Kirchvorstände haben sich jeweils auf den Weg in andere Gemeinden gemacht. Dieser Ersatz hat sich als schöne Möglichkeit der Begegnung erwiesen, sodass wir zuversichtlich auf das weitere Kennenlernen, eine gute Zusammenarbeit und natürlich viele gemeinsame Erlebnisse hoffen. Dazu haben uns auch ergreifende Worte des Predigtthemas dieses Gottesdienstes aus Ruth 1,16 ermutigt.

Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott.
Ruth 1,16

Wir gehen einen gemeinsamen Weg, wir haben eine gemeinsame Heimat in Gottes Gemeinde. Wir dienen und vertrauen alle gemeinsam unserem Herrn.

Freie Presse vom 25.01.2021:

Hoffnungsteine weisen Wege


Sehr aufwändige und gute Arbeit läuft bereits in der Verwaltung, weil einiges neu ist oder im neuen Gebilde erst noch geordnet werden muss. Die Fäden laufen in den Büros Untermarkt 1 zusammen. Vielen Dank und viel Kraft und Segen dazu.
Voll sind auch die Tagesordnungen des Kirchgemeindebundvorstandes, der neben den Einzel-Kirchenvorständen vieles klären muss. Aus jeder Gemeinde sind ein Pfarrer und ein KV-Mitglied dabei. Viele sind schon aus dem Strukturprozess in dieses Gremium hineingewachsen und so ist eine schöne Vertrauensbasis da. Zusätzlich arbeiten weitere Personen aus den Gemeinden in den Ausschüssen dieses Vorstandes mit, von unserer Gemeinde z.B. im Finanzausschuss und im Personalausschuss, was sehr wertvoll ist. Danke für alle Offenheit den neuen Strukturen gegenüber. Und wir bitten um eure Gebete dafür.
Daniel Liebscher


Kirchgemeindebund 2019

Aus 15 Gemeinden werden 6
Große strukturelle Veränderungen bewegen derzeit unsere Landeskirche, die auch uns als Gemeinde in unserem Umfeld betreffen. Die Gründe dafür liegen in der Bevölkerungs- und Mitgliederentwicklung. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Mitgliederzahlen insgesamt bis 2040 fast halbieren werden. Das ist für diesen kurzen Zeitraum von 20 Jahren sehr dramatisch. Da muss vorausgeplant werden, vor allem, was Finanzen und Personal betrifft. Dieser Perspektive kann man unterschiedlich begegnen. In unserer Landeskirche wurde ein Weg festgelegt, den jetzt alle gehen müssen. Grundsätzlich wird die Bildung von Gemeindegrößen mit 4000 Mitgliedern und 3 Pfarrern angestrebt. Dies soll mind. 10 Jahre Bestand haben. Besser wäre allerdings die doppelte Größe, damit die Struktur für die nächsten 20 Jahre bestehen bleiben kann. So wurden die Kirchenbezirke in Regionen unterteilt. Wir gehören zur „Freiberger Region“ mit derzeit 15 Kirchgemeinden. Jede Region muss sich für eine passende Rechtsform entscheiden. Ein intensiver Prozess hat nun folgendes Ergebnis:
Aus 15 Gemeinden entstehen 6 vereinigte Gemeinden, die dann ab 01.01.2021 gemeinsam den Ev.-Luth. Kirchgemeindebund Freiberg mit 11.000 Gemeindegliedern bilden. Dies sind:

  • Ev.-Luth. Kirchgemeinde am Dom Freiberg
  • Ev.-Luth. Kirchgemeinde Petri-Johannis Freiberg
  • Ev.-Luth. Jakobi-Christophorus-Kirchgemeinde Freiberg
  • Ev.-Luth. Kirchgemeinde Halsbrücke
  • Ev.-Luth. Kirchgemeinde Bobritzsch
  • Ev.-Luth. Kirchgemeinde Oberschöna-Langhennersdorf

Von diesen Gemeinden sind wir die einzige, die in ihrer bisherigen Größe bestehen bleibt, da wir schon seit 2005 vereinigt sind. Alle 6 Gemeinden behalten einen eigenen Kirchenvorstand, bilden aber noch einen Kirchgemeindebundvorstand, der die gemeinsame Verwaltung, das Personal, die Finanzen und natürlich das gemeinsame Leben als Kirche in der Region verantwortet.

Die Gründe für die Notwendigkeit der Veränderung sind erkennbar. Über mögliche Wege kann man sich streiten, aber diese sind jetzt entschieden. Dabei lassen sich einige Vorteile finden, allerdings auch große Nachteile.

Wir begrüßen die wichtige und gute Zusammenarbeit evangelischer Christen in einer Stadt bzw. in einer Region, wo wir einander besser kennenlernen und gemeinsam agieren, wirken und einladen können. Die immer kleiner werdenden Einheiten finden sich nun zusammen und können die Aufgaben wieder effektiv wahrnehmen.

Was leider im Konzept viel zu wenig wahrgenommen wurde, sind große Unterschiede in der Ausrichtung einzelner Gemeinden, die auch sehr gut nebeneinander stehen könnten. Wenig Beachtung findet ebenfalls, dass nicht alle Gemeinden gleich schnell kleiner werden, und dass es auch stabile und aktive Gemeinden gibt. Als Kirchenvorstand sind wir sehr dankbar für die Entwicklung unserer Gemeinde, die sich u. a. am Gottesdienstbesuch und an den vielen engagierten Gemeindegliedern zeigt. Sie schlägt sich aber auch in einer guten Finanzlage nieder. Obwohl die offizielle Mitgliederzahl langsam sinkt, steigt doch die Zahl der aktiven Besucher und Mitarbeiter innerhalb der Gemeinde, sodass der Bedarf an Personal vor Ort eher steigt.

Wir müssen den vorgegebenen Umbruch nun annehmen, wenn auch mit Schmerzen. Dabei wollen wir das, was Gott uns anvertraut hat, in die Region und in die Struktur einbringen und sehr bewusst auf unseren lebendigen Herrn vertrauen, der seine Gemeinde bewahrt und baut. Und dies tut er in unterschiedlichsten Zeiten und bei verschiedenen Bedingungen. So bitten wir alle um Verständnis, Gebet und darum, dass wir uns gemeinsam dem Herrn zur Verfügung stellen, damit er uns als Einzelne, als Gemeinde und auch zusammen mit den Geschwistern in unserer Region gebrauchen kann.
Dies heißt konkret, dass wir unsere gewachsene geistliche Prägung erhalten und einbringen wollen und hoffen, dass wir uns in der Vielfalt gegenseitig schätzen lernen und voneinander profitieren können. So kann uns der Herr der Kirche alle gemeinsam segnen. Er will und wird es ganz bestimmt tun, wenn wir es auch wollen und zulassen.

Am Pfingstmontag, dem 10. Juni 2019, wurde nach dem gemeinsamen Kantatengottesdienst um 10 Uhr im Freiberger Dom der Vertrag für den Kirchgemeindebund Freiberg unterzeichnet.

Freie Presse vom 6. Juni 2019:

Rund 11.000 Gläubige

Freie Presse vom 11. Juni 2019:

Kirchgemeinden neu geordnet





Mehr Berichte

Weitere Berichte finden Sie in unserem Gemeindebrief "Gemeinde aktuell":

Gemeinde aktuell

Hier sind die Berichte der Jungen Gemeinde:

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